Salat im Teich auch Aquaponik  genannt

Da der Teich fast ganztägig vollsonnig steht und es keine weiteren Bereiche gibt, in denen Flachwaserzonen zusätzlich filtern, haben wir jedes Frühjahr, bis in den Sommer, schon ordentlich damit zu tun, vor allem Fadenalgen aus dem dann grünen und trüben Wasser zu holen, was eben auch nur bedingt geht, da wir ja nicht sehr weit in den Teich hinein kommen.

Wir möchten nur soweit mit Wasserzusätzen arbeiten, wie unbedingt notwendig - am besten ganz darauf verzichten, wenn möglich.

Nun sah ich ein Video, in dem gezeigt wurde, wie man junge Salatpflanzen auf Kies oder Nährstoff armen Granulat, in kleine Kunststofftöpfe pflanzte, diese Töpfe dann in einen Styroporring setzte und das Ganze dann, wie eine schwimmende Insel, auf dem Teich treiben ließ.

Der Sinn dahinter soll sein, dass der Salat zwar ein Schwachzehrer ist, jedoch immerhin noch mehr Nährstoffe entnimmt, als die Algen benötigen und, bei entsprechender Anzahl "Salatinseln", genau auch die Nährstoffe, über die Wurzeln, aus dem Wasser ziehen soll, die die Algen für ihr Wachstum benötigen.

Die Algen würden also eher ausgehungert, wachsen nicht mehr und gehen zurück.