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Was ist Gemeiner Stechapfel?

Gemeiner Stechapfel oder Weißer Stechapfel (Datura stramonium) ist eine dekorativen Zier-, Arznei- und Giftpflanze aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Ziemlich selten und unbeständig findet man die bis über einen Meter hohen Sträucher auch ausgewildert auf mäßig frischen und stickstoffreichen Ruderalstellen wie Wegrändern, Schuttplätzen und Müllhalden. Ursprünglich beheimatet ist er in Mexiko und im östlichen Nordamerika.

In unserem Klima sind die extrem schnellwüchsigen Pflanzen nur einjährig und bilden Büsche mit aufrechten Stängeln. Sie werden bis über einen Meter hoch und reichen mit ihrer dicken weißen Pfahlwurzel bis 1,20 Meter tief. Die kahlen, oft violett überlaufenen gabelartig verzweigten Triebe tragen eiförmige, buchtig gezähnte Blätter, mit einer dunkelgrünen Oberseite und graugrünen Unterseite. Vor allem die jungen Triebe und Blätter sind dicht mit Sternhaaren bedeckt; bei Berührung fällt ein unangenehmer mäuseartiger Geruch auf.

Der Stechapfel gilt als eine der giftigsten Pflanzen in unseren Gärten – besonders toxisch sind die Wurzeln und Samen. Die wichtigsten Alkaloide sind Hyoscyamin, Atropin und Scopolamin, die bereits in Milligramm-Mengen zu Kratzen im Hals, erweiterten Pupillen und Lähmungserscheinungen führen. Die Vergiftungserscheinungen ähneln denen der Tollkirsche. Auf die sonderbaren Wirkungen deuten volkstümliche Namen wie Dornkraut, Donnerkugel, Schlafkraut oder Teufelsapfel.


Kompost Gartenabfälle vermindern und wertvollen Gartendünger erhalten

Für einen eigenen Kompost gibt es viele Gründe. Zum einen können Küchen- und Gartenabfälle zu wertvollem und fruchtbarem Humus umwandeln, zum anderen kann bares Geld gespart werden indem auf Mineraldünger, Blumenerde und Biotonne verzichtet wird.


Welche Kompost-Arten gibt es?

Bei der Kompostierung werden Abfälle aus Küche und Garten schichtweise aufgesetzt. Das bringt aber auch eins der Probleme des Kompostierens mit sich, der fertige Kompost befindet sich immer ganz unten und lässt sich schwer entnehmen. Eine Lösung ist die Nutzung von zwei Kompostern, so kann der Kompost im ersten Behälter ausreifen während der zweite befüllt wird.

Auch gibt es einige grundsätzliche Dinge zu beachten, wie zum Beispiel der Standort des Kompost. Dieser sollte im Halbschatten stehen, etwa unter einem Baum oder ein paar Büschen. So wird verhindert, dass der Kompost austrocknet oder bei Regen zu sehr durchnässt wird. Desweiteren sollte für eine ausreichende Belüftung am Kompostboden gesorgt werden. Dazu wird einfach eine etwa zehn Zentimeter dicke Schicht aus Strauchschnitt angelegt. Eine Abdeckung auf dem Kompost verhindert das Nährstoffe durch übermäßige Nässe ausgewaschen werden. Auch wird dadurch die Wärmeentwicklung im Kompost gefördert was wiederum den Verrottungsprozess beschleunigt. Um Fäulnis entgegenzuwirken muss für eine ausreichende Belüftung gesorgt werden. Zusätzlich zur Belüftungsschicht am Boden sollten Lüftungsschlitze in den Seitenwänden nicht fehlen.


Kompostmiete

Ist genug Platz im Garten vorhanden, ist die Miete die einfachste und kostengünstigste Art zu kompostieren. Die Größe richtet sich dabei nach der Menge des anfallenden Materials. Im Hausgarten reicht eine Breite von eineinhalb Metern und eine Höhe von einem Meter. Die Länge der Miete variiert, an der einen Seite wird neues Material aufgeschichtet, auf der anderen Seite der fertige Kompost entnommen.


Lattenkomposter

Der Lattenkomposter eignet sich für kleinere Gärten, da die Grundfläche einen Quadratmeter meist nicht übersteigt. Durch die Verwendung eines Modells bei dem die Seitenwände entfernt werden können, wird das Umsetzen des Komposts erheblich erleichtert. Die Latten selber sollten dabei aus Holz bestehen, welches nur schwer verrottet, z.B. Lärchenholz. Natürlich kann auch anderes Holz verwendet werden das mit Mitteln gegen Fäulnis behandelt wird. Dabei sollte nur darauf geachtet werden, dass die Mittel die Bodenorganismen nicht schädigen.


Schnellkomposter

Schnellkomposter sind gut geeignet für kleinste Gärten. Sie sind kompakte gebaut und haben meist einen Deckel, so dass Gerüche nicht nach außen dringen können. In Bodennähe befindet sich eine Klappe über die der fertige Kompost entnommen werden kann.

Auch wenn es der Name vermuten lässt, so bewirken die Schnellkomposter keine schnellere Verrottung der Materialien. Dies liegt vor allem an den kleinen Abfallmengen mit dem die Komposter gefüllt werden.

Grundsätzlich können alle pflanzlichen Garten- und Küchenabfälle kompostiert werden. Wichtig ist nur, dass diese nicht mit Schadstoffen belastet sind oder es sich um Pflanzenteile handelt die mit Krankheiten infiziert sind. Von Tieren stammendes Material sollte nicht kompostiert werden!




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