Gartenverein Freiroda
Am Angersteg e.V.

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Wir wünschen allen Gartenfreunden
eine schöne ruhige Winterzeit


Gartentipp

Kartoffeln anbauen mal anders

Kartoffeln sind reich an Kohlenhydraten,
Eiweiß, Kalium, Magnesium und Eisen.
Sie bestehen zu 80 Prozent aus Wasser und sind deshalb kalorienarm. Auch die Vitamine B1, B2 und C stecken reichlich in der Knolle.

Der Kolibri, der ein Schmetterling ist

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Mit etwas Glück können Garten-Besitzer ab Mitte Juni bis in den September Taubenschwänzchen beobachten. Mit rund 80 Flügelschlägen pro Sekunde fliegt das Taubenschwänzchen in unseren Gärten herum.
Viele nennen es auch Garten-Kolibri. Denn das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum) schwirrt gerne mit rund 80 Flügelschlägen pro Sekunde in unseren Gärten herum. So schafft es in einer Minute bis zu 150 Besuchen an Blüten. Dabei bleibt es wie ein kleiner Hubschrauber in der Luft vor der Blüte stehen, um mit seinem Rüssel Nektar zu saugen. Damit ist es anderen Schmetterlingen weit überlegen. Denn sie kommen durchschnittlich auf zehn bis 15 Flügelschlägen in der Sekunde.

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Ursprünglich kommt das Taubenschwänzchen aus dem Mittelmeerraum. Die Tiere mögen es trocken und warm. Sie profitieren vom Klimawandel. Taubenschwänzchen können in unterschiedlichen Landschaftsräumen vorkommen. Sie sind überall da, wo es nektarreiche Futterpflanzen gibt. Die Garten-Kolibris saugen gerne an blauen und rotvioletten Blüten mit langen und engen Blütenkelchen wie dem Rotklee und Luzernen, aber auch an Garten- und Balkonpflanzen wie Fuchsien, Petunien, Buddleja und Phlox. Dagegen meiden sie dichte Wälder.

Taubenschwänzchen fliegen gerne bei schönem Wetter mit viel Sonne und wenig Wind aus. Sie kommen auch in Parks, Gärten oder in Städten an Balkonen vor, wenn dort blühende Pflanzen wachsen. In Mitteleuropa können Schmetterlings-Freund*innen die Falter vor allem ab Ende Juni bis in den August und sogar September beobachten.

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Den kleinen Schwärmer erkennt man relativ einfach. Sein Name verrät schon vieles. Er hat schwarz-, braun- und weißgefärbte Haarbüschel an seinem Hinterleib, die an Schwanzfedern von Tauben erinnern. Der Saugrüssel sieht aus wie ein langer, dünner Schnabel. Taubenschwänzchen haben graubraune Vorderflügeloberseiten mit zwei unauffälligen, schmalen, gewellten, dunkelbraunen Binden. Die deutlich kleineren Hinterflügel sind orangebraun und am Außenrand schwarz umrandet.

Wie bei allen Raupen aus der Familie der Schwärmer haben auch die Taubenschwänzchen-Raupen am Hinterleib einen auffälligen Stachel: das Analhorn. Bei der Taubenschwänzchen-Raupe ist es bläulich mit gelber Spitze. Damit versuchen sie Fressfeinde abzuschrecken.

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Verzicht auf Torf
Torf entstand über die Jahrtausende in Mooren, sehr wertvollen und in Mitteleuropa selten gewordenen Naturlandschaften. Um Torf abzubauen, müssen Moore entwässert werden. Dadurch stirbt dieser Lebensraum mit all seinen seltenen Tieren und Pflanzen. Ökologisch Gärtnern heißt, sich an der Nachhaltigkeit des eigenen Verhaltens zu orientieren. Da Torf kein nachwachsender Rohstoff ist und über weite Strecken transportiert werden muss, vermeiden wir seinen Einsatz. Moore sind auch für den Klimaschutz von unschätzbarem Wert, da sie riesige Mengen an CO2 binden. Im Naturgarten verwenden wir daher Pflanzen, die zum Wachsen keinen Torf benötigen – und von diesen gibt es eine große Vielfalt.

„Natur im Garten“ konnte in diesem Bereich eine Marktveränderung einleiten: Mittlerweile steht uns ein reiches Sortiment an torffreien Substraten für den Hausgarten zur Verfügung. Spezielle Laubkomposte versorgen Pflanzen, die ein etwas saureres Milieu bevorzugen. Nachhaltig zu handeln heißt hier, rechtzeitig Alternativen zu Torf zu finden, um in Zukunft beides genießen zu können: lebendige Moore und eine vielfältige Gartenkultur.

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Elefantenknoblauch

In der Küche kann Elefantenknoblauch ähnlich eingesetzt werden, wie gewöhnlicher Knoblauch. Er fördert die Verdauung und ist für viele Menschen, die mit dem Standard-Knoblauch Schwierigkeiten haben, verträglicher. Sein Aroma fällt etwas milder aus und ist auch nicht so intensiv, was seinen Geruch angeht. Sie können ihn daher sogar gesondert zubereiten und als eine Gemüsebeilage servieren.

Die Pflanze wächst zweijährig, wobei der Stängel eine Höhe von bis zu 150 Zentimetern erreichen kann. Die typisch kugelförmige Blüte besitzt unterschiedliche Farben und erstrahlt in weiß, rosa oder einem roten Farbton. Die Knolle wiederum kann in ausgewachsenem Zustand ein Gewicht von bis zu 500 Gramm erreichen.

Der Elefantenknoblauch benötigt einen sonnigen Standplatz, wenn seine Zehen möglichst groß werden sollen. Zudem ist ein hoher Nährstoffgehalt im Boden vonnöten, damit er voll austreibt. Gleichwohl wird ein hoher Lehmgehalt, sowie Humus in der Erde empfohlen. Sand verhindert, dass sich Staunässe entwickelt.
Gepflanzt wird er idealerweise im Frühjahr oder wahlweise im Herbst. Hierbei ist es wichtig, dass die Herbstpflanzen einen angemessenen Schutz vor der Kälte erhalten. Ein Abstand von 20 Zentimetern zwischen zwei Pflanzen wird empfohlen.

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