In privaten Gärten schreibt niemand vor, was dort angepflanzt werden soll. Die Eigentümer sind frei, nach eigenem Gusto zu gärtnern, egal ob die Selbstversorgung mit Gemüse, der Zierwert oder die Nutzung als Freizeitgelände im Vordergrund steht. Anders sieht es in Kleingartenanlagen aus (“KGA”), die dem Bundeskleingartengesetz unterliegen.  In ihren Pachtparzellen ist “ein Drittel kleingärtnerische Nutzung” Pflicht. Aber was ist das genau .

Kleingärtnerische Nutzung ganz konkret

Wie der Begriff “Kleingärtnerische Nutzung” nun im Detail zu interpretieren ist, sehen die verschiedenen Landesverbände der Kleingärtner durchaus unterschiedlich. Gelegentlich gehen die Festlegungen über das hinaus, was der BGH fordert – ob sie das auch dürfen, bzw. welche Folgen es hat, wenn dem von einzelnen Kleingartenvereinen oder Pächtern nicht entsprochen wird, werden im Zweifel erst weitere Gerichtsurteile zeigen. Will man keinen Ärger haben, empfiehlt es sich auf jeden Fall, die Vorgaben des eigenen Landesverbandes und die jeweilige Vereinssatzung zu beachten!

Allgemein gesichert ist auf jeden Fall: ein Kleingarten, der nur Ziersträucher und Rasenflächen bietet, ist NICHT kleingärtnerisch genutzt! Zum “Drittel kleingärtnerische Nutzung” zitieren wir hier beispielhaft die Vorgaben des Berliner Landesverbandes der Gartenfreunde:“Kriterien der nichterwerbsmäßigen gärtnerischen Nutzung als Teil kleingärtnerischer Nutzung im Sinne von § 1 des Unterpachtvertrages sind Beetflächen, Obstbäume/Beerensträucher sowie Flächen, die ausschließlich der Unterstützung dieser Bereiche dienen. Dabei muss der Obst- und Gemüseanbau als Abgrenzung zu anderen Gartenformen dem Kleingarten das Gepräge geben und mindestens ein Drittel der Gartenfläche betragen. In diesem Sinne gehören:

 zu den Beetflächen: Ein- und mehrjährige Gemüsepflanzen und Feldfrüchte, Kräuter und Erdbeeren, Sommerblumen,

 zu den Obstbäumen/Beerensträuchern: *Obstbäume, Beerensträucher, Rankgewächse sowie Nutzpflanzen für die Tierwelt,

 zu den kleingärtnerischen Sonderflächen: Gewächshäuser, Frühbeete, Kompostanlagen.

Wieviel Quadratmeter für Bäume und Sträucher jeweils berechnet werden, gibt der Verband ebenfalls vor´, nämlich 10 m² bis Halbstamm,

5 m² bis Viertelstamm/Spindel und je Beerenstrauch 2 m².

Kleingärtneriche  Nutzung

Waschbären im Verein

So sorgen Sie dauerhaft für ein Waschbärenfreies Grundstück

Vermeiden Sie Komposthaufen, die in offenen Gitterboxen sind. Wenn Sie sich kein geschlossenes Kompostsystem zulegen möchten, dann sollten Sie sich eine Glocke aus Holz oder leichtem Metall für Ihren Komposthaufen bauen. Achten Sie darauf, dass Abfallsäcke nie für die Waschbären erreichbar auf Ihrem Grundstück stehen. Bauen Sie sich eventuell ein Gestell, in dem Sie die Säcke einhängen können. Decken Sie zur Erntezeit Ihre Bäume und Sträucher mit Vogelschutznetzen ab. Diese Netze bieten auch einen gewissen Schutz vor Waschbären. Besonders wirksam sind diese Vogelschutznetze, wenn Sie die Netze rund um die Sträucher und Bäume mit Steinen beschweren. Sollten Sie auf Ihrem Grundstück viele Schnecken haben, ist es hilfreich gegen diese Tiere vorzugehen. Die Waschbären ernähren sich als Allesfresser zu einem großen Teil auch von Weichtieren.



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Ambrosia – eine Gefahr für Mensch und Garten

Die Pflanze Ambrosia (auch als Beifußblättriges Traubenkraut bekannt) verbreitet sich überall in Europa immer stärker. Schon wenige Pollen können eine Allergie auslösen. Von Juli bis Oktober blüht die Ambrosia in unseren Breiten. Doch woran erkennt man die Pflanze? Und wie kann man die Ambrosia bekämpfen?

Ein wesentlicher Grund für die immer stärkere Verbreitung von Ambrosia artemisiifolia ist die Tierliebe der Menschen. In der kalten Jahreszeit richten viele Menschen Futterstellen für die überwinternden Vögel ein. "Rund um das Vogelhäuschen und unter Sträuchern, in die man im Winter Meisenknödel gehängt hat, finden Hobbygärtner im Frühsommer Sämlinge der beifußblättrigen Ambrosia", sagt Beate Alberternst von der Projektgruppe Biodiversität und Landschaftsökologie in Friedberg. "Mehrere Jahre können die Samen keimfähig im Boden schlummern, so dass man die Plätze über Jahre kontrollieren muss."

 Ambrosia ist einer der stärksten Auslöser für Allergien

Allerdings müssen Gartenfreunde Vorsicht walten lassen, wenn sie den Kampf mit Ambrosia aufnehmen. Handschuhe sind in jedem Fall empfehlenswert, um Hautausschläge zu vermeiden. Allergiker sollten am besten ganz die Finger von dem Unkraut lassen und lieber weniger empfindliche Familienmitglieder die Bekämpfung übernehmen lassen. Die gesundheitliche Belastung durch die Pollen ist erheblich. Ambrosia ist ein so starker Allergieauslöser wie kaum eine andere Pflanze. "Schon eine geringe Konzentration von fünf bis zehn Körnern pro Kubikmeter Luft reicht aus, um allergische Reaktionen auszulösen




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Herzlich Willkommen Jede Jahreszeit ist der Anfang eines Wunders. Der Herbst ist ein zweiter Frühling, wo jedes Blatt zur Blüte wird.